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Über Johanna Rán

„Heilung begann für mich in dem Moment, als ich alle Aspekte der Spaltung gleichzeitig wahrnehmen und ihre Beziehung zueinander erkennen konnte.“

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Johannas Weg begann nicht im Schamanismus und in der Heilkunst, sondern im Theater. Sie wuchs in einem kleinen Dorf in Unterfranken auf und entdeckte früh ihre Liebe zum Schauspiel. Die Bühne war für sie Zufluchtsort und Raum der Freiheit zugleich.

 

Ihre Kindheit war geprägt von dem Gefühl, in einem goldenen Käfig zu sitzen und stillschweigend Grenzüberschreitungen hinzunehmen. Sie lernte, Wut und Schmerz gegen sich selbst zu richten und ihre Weiblichkeit und Sexualität abzulehnen. Dies führte unter anderem zu Magersucht, Depressionen und gesundheitlichen Problemen.

 

Während ihres Schauspielstudiums begegnete sie dem Schamanismus und erkannte darin etwas zutiefst Vertrautes. Der Schamane erschien ihr wie ein heiliger Schauspieler – jemand, der zwischen den Welten wandert und das Unsichtbare für Menschen erfahrbar macht. Die Verbindung zwischen Theater und Schamanismus wurde zu einem inneren Ruf, dem sie über viele Jahre folgte.

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Sie suchte Heilung auf vielen Wegen. Intensiv begleiteten sie die Lehren des Heilers Dhyan Manish, die Meditationen Oshos, die Pflanzenzeremonien von Don Victor Estrada, die Schoßraum-Arbeit von Tatjana Bach und die Kriya-Yoga-Praxis von Yogiraj Gurunath Siddhanath. Immer wieder begegnete sie ihrer Wesenskraft – in Zeremonien, Meditationen und Atemarbeit.​

In Afrika wurde sie im Voodoo-Schamanismus eingeweiht und kurze Zeit später öffnete sich erstmals der Raum des erwachten Bewusstseins in ihr. Die Begegnung mit der göttlichen Essenz als alles durchdringende Wirklichkeit veränderte ihre Beziehung zu sich selbst. Im Spiel zwischen Schatten und Licht nahm sie die immerwährende Schönheit allen Lebens wahr. Sie erlaubte sich schließlich, ihrer Wesenskraft zu folgen und alte Konventionen hinter sich zu lassen. Nach und nach entstand ein zu Hause in ihrem Inneren, in dem Kraft, Kind und Verstand sich verbinden konnten.

 

Heute begleitet sie Menschen aus dieser Erfahrung heraus. In der Integralen Geistheilung wirkt sie als Medium von Seinsaspekten – durch Stimme, Gesang, Sprache und Präsenz. Die Prozesse gleichen oft einer inneren Reise, einer lebendigen Geschichte, in der unterschiedliche Aspekte sichtbar werden, einander begegnen und ihren Platz im großen Ganzen wiederfinden.

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​© 2026 by Johanna Holembowski & Temimou Ayouwa

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