top of page
SonneundMondkreiskleiner.png

Über Cheikh Tamim

„Als ich komplett in meinem Gefühl, meinem Verstand und meiner Wahrnehmung verschmolzen war - als ich alle Komponenten meiner Identität in Eins gebracht hatte, war ich nicht mehr da. Nur Gott war da in seinem ewigen Sein.“

T&T-93_edited_edited.jpg

Tamim wurde in Togo geboren und stammt aus der Königs Familie Ayouwa des Stammes der TEM, die seit 6 Generationen auf mütterlicher und väterlicher Seite im Bereich des Schamanismus arbeitet. Sein Vater war Mitbegründer der Sufismus-Bewegung in Togo. So kam Tamim schon sehr früh in die Berührung mit der Geheimlehre. Das Rezitieren von Mantren und Gebeten begleitete seine Kindheit.

 

Die Begegnung mit der geistigen Welt, wie die Seele seiner verstorbenen Großmutter, waren für ihn nicht außergewöhnlich. Vor allem sein Großvater, der 136 Jahre alt wurde, nahm ihn oft mit in die Natur und lebte ihm den Umgang mit Kräutern und schamanischen Ritualen vor. Zwischen ihnen bestand ein ruhendes, liebendes Band.

 

Seine Kindheit war jedoch ebenso geprägt von Grenz- und Gewalterfahrungen, durch die er dem Tod und der jenseitigen Welt sehr Nahe kam. Er lernte früh, dass er auf sich alleine gestellt war. Als 8 jähriger Junge arbeitete er bereits neben der Schule, um die dafür notwendigen Mittel zu finanzieren. 

 

Die Wut und die Einsamkeit, die daraus resultierten, ließen ihn als junger Erwachsener zu einem Rebell werden, der trotz aller Schwierigkeiten immer seinen Impulsen und seiner Wahrheit folgte. So führte ihn sein Weg nach Deutschland, wo er Informatik studierte und eine Familie gründete. 

Seine Vergangenheit holte ihn jedoch ein. Gesundheitliche Probleme und Depressionen erinnerten ihn daran, dass sein schamanisches und spirituelles Erbe auf ihn warteten. Nach der Geburt seines ersten Kindes war er bereit dafür, seine Lebensaufgabe zu bejahen.

​

Er reiste fortan regelmäßig nach Afrika, um verschiedene Meister zu treffen. Khalifa Cheikh Seidi Ali führte ihn wieder in die Lehre des Sufismus ein. Der Schamane Peroumpè aus Benin öffnete sein schamanisches Erbe und seine Hellsichtigkeit. Cheikh Moussa Djéilo aus Burkina Faso half ihm seine spirituellen und schamanischen Kräfte zu harmonisieren.

 

Sein Sufi-Meister Cheikh Imam Hassan Aliou Cissé aus Senegal, den er sehr oft besuchte, öffnete schließlich die Türe zu seiner Wesenskraft. Drei Nächte und Tage lang, lag Tamim regungslos da, während seine Seele mit ihm durch die Vergangenheit reiste und ihm alle übergeordneten Zusammenhänge seiner Erfahrungen zeigte. So konnte er schließlich in den Frieden mit seiner Vergangenheit kommen. 

 

Das Licht hinter jedem Schatten zu erkennen und selbst großen zerstörerischen Kräften zu begegnen und sie zu wandeln, ist die Gabe Tamims, die aus seinem Weg hervorgeht. Stetig zwischen den Welten zu wandern, um Seele und Mensch zusammenzubringen, ist heute seine Lebensaufgabe. 

Anmeldung zum Newsletter

Bleibe mit uns in Verbindung, erhalte 1x im Monat den NARIMAJE - Newsletter

Vielen Dank!

Folge uns!

  • Telegramm
  • Instagram

Rechtliches

20200710-dgh-mitgliedergrafik-final-klei

Alle Sitzungen, Workshops u. Seminare

sind kein Ersatz für ärztliche o.

psychotherapeutische Behandlungen.​

​© 2026 by Johanna Holembowski & Temimou Ayouwa

bottom of page